Eclipse SOA geht in offizielle Proposal-Phase
Die Eclipse SOA Initiative tritt nun in die offizielle 30 tägige Proposal-Phase ein. Die Charter ist hier einsehbar. Folgende Gründungsmitglieder haben ihre verbindliche Teilnahme zugesagt (in alphabetischer Reihenfolge):
- itemis (Steering Committee, vertreten durch Wolfgang Neuhaus)
- obeo (Steering Committee, vertreten durch Stephane Drapeau)
- Progress Software (vertreten durch Oisin Hurley)
- Software AG (vertreten durch Prasad Yendluri)
- SOPERA (Steering Committee, vertreten durch Ricco Deutscher)
Der offizielle Start wird nach der Proposal-Phase erfolgen und bis dahin sind noch einige Dinge zu tun, wie z.B:
- die detaillierten Anforderungen der ersten beiden Meilensteine festzulegen und
- das erste komplette Eclipse SOA Platform Packet bis zum offiziellen Start bereitstellen.
Es zeichnet sich aber jetzt schon ab, dass der Umfang des ersten Eclipse SOA Platform Paketes zunächst klein sein wird.
Die Stärke der Eclipse Foundation – die IP-Sicherheit – kann in der Entwicklung allerdings auch ein Hemmnis sein. So kann z.B. aus diesem Grund die BPEL-Engine Apache ODE noch nicht als Teil der Eclipse SOA Platform ausgeliefert werden. Aus diesem Grund wird SOPERA eine Member Distro bereitstellen, die die Funktionalität der Eclipse SOA Platform um das Process Orchestration Feature erweitert. Andererseits möchten die Mitglieder sicherstellen, dass die Funktionalität der Platform auf der Tooling – und Runtime-Seite – in gleicher Geschwindigkeit und mit wechselseitiger Unterstützung wächst. Zum Beispiel gibt es heute schon einen Eclipse SCA-Editor, aber Swordfish unterstützt SCA noch nicht, daher wird SCA erst später Bestandteil der Platform sein. Obeo wird vor diesem Hintergrund eine Member Distro auf Basis von Tuscany bereitstellen.